Die regionalen Treffpunkte bieten die Möglichkeit zum informellen Kennenlernen von und Austausch mit binationalen Familien, die in derselben Region wohnen. Alle Veranstaltungen sind öffentlich und unentgeltlich, alle sind willkommen.

Treffpunktgruppen

Aktive Mitglieder der IG Binational organisieren in ihrer Region Informationsveranstaltungen mit Diskussionen, die „Treffpunkte“ genannt werden. Fragestellungen rund um die soziale, ökonomische und rechtliche Situation von binationalen Paaren und Familien werden öffentlich diskutiert. Durch den Austausch mit Fachpersonen und anderen Paaren werden binationale Paare und Familien gestärkt: sie können ihre eigene Lebenssituation reflektieren, strukturelle Herausforderungen erkennen, und im Kollektiv Ressourcen und Möglichkeiten der Teilnahme identifizieren. Je nach lokalen Begebenheiten kann die lokale Integrationsförderung diese Veranstaltungen ideell und materiell mittragen. Die IG Binational unterstützt den Aufbau von neuen regionalen Treffpunktgruppen – falls Sie eine neue Treffpunktgruppe aufbauen möchten, schreiben Sie uns.

Tags
  • Alle
  • Zürich

Treffpunkt Zürich

03/07/2019

Das Geld – ein konfliktreiches Thema in Paarbeziehungen

Die Schweiz ist ein reiches Land. Alles kostet Geld. In der Regel verdient in binationalen Ehen der Schweizerische Partner mehr Geld als der in die Schweiz migrierte Partner. Geld haben bedeutet Macht und Freiheit, kein Geld haben bedeutet Scham und Abhängigkeit. Bestimmt einer über das Geld – oder wird gemeinsam besprochen wie das Geld ausgegeben wird?

Andrea Gärtner, Sozialarbeiterin bei Caritas Zürich, geht der Frage nach warum es so schwierig ist über Geld zu reden.

Wie ist es wenn die Frau das Geld verdient? Viele Menschen denken, dass der Mann das Geld nach Hause bringen muss. Wie ist es wenn man keine Arbeit hat? Viele Menschen denken, dass man faul ist. Wie ist es wenn man den Partner oder die Partnerin um Geld fragen muss? Viele Menschen denken, dass man nicht selbständig ist, sondern eine Belastung für den anderen. Wie ist es, wenn nur einer über das Geld bestimmt? Viele fühlen sich wie ein Kind und werden wütend oder deprimiert.

Die Teilnahme ist offen für alle und kostenlos.

Vom Kantonalen Integrationsprogramm des Kantons Zürich und der Integrationsförderung der Stadt Zürich unterstützt.

19:30 Uhr

Karl der Grosse, Erkerzimmer
8001 Zürich

Google Maps

Tram Nr. 4

Haltestelle Helmhaus

04/09/2019

Faktor Kind in binationalen Paaren/Familien

Mit Layla Weiss-Yantani, lic.phil.I, Psychologische Beraterin

Eltern werden stellt immer einen Einschnitt fürs Paarleben dar. Was bedeutet es für ein binationales Paar? Wie verändert sich das Paarleben?

Damit das Zusammenleben in diesem neuen Lebensabschnitt gelingt ist es wichtig, dass das Paar sich frühzeitig über die Vorstellungen, Erwartungen und die Rahmenbedingungen auseinandersetzt. Dazu gehört auch die Klärung über die konkrete Lebensgestaltung wie z.B. Welche Sprache wird von wem gesprochen? Wie sehen die künftige Aufgabenteilung und Rollen in der Familie aus?  Welche kulturelle Wert- und Erziehungsvorstellungen hat jeder Partner, welche Ressourcen können aktiviert werden, um das Zugehörigkeitsgefühl der Familie in beide Kulturen zu fördern?

Input mit Diskussion

Die Teilnahme ist offen für alle und kostenlos.

Vom Kantonalen Integrationsprogramm des Kantons Zürich und der Integrationsförderung der Stadt Zürich unterstützt.

19:30 Uhr

Karl der Grosse, Erkerzimmer
8001 Zürich

Google Maps

Tram 4

Haltestelle Helmhaus

Vergangene Treffpunkte

zum Archiv