Die regionalen Treffpunkte bieten die Möglichkeit zum informellen Kennenlernen von und Austausch mit binationalen Familien, die in derselben Region wohnen. Alle Veranstaltungen sind öffentlich und unentgeltlich, alle sind willkommen.

Treffpunktgruppen

Aktive Mitglieder der IG Binational organisieren in ihrer Region Informationsveranstaltungen mit Diskussionen, die „Treffpunkte“ genannt werden. Fragestellungen rund um die soziale, ökonomische und rechtliche Situation von binationalen Paaren und Familien werden öffentlich diskutiert. Durch den Austausch mit Fachpersonen und anderen Paaren werden binationale Paare und Familien gestärkt: sie können ihre eigene Lebenssituation reflektieren, strukturelle Herausforderungen erkennen, und im Kollektiv Ressourcen und Möglichkeiten der Teilnahme identifizieren. Je nach lokalen Begebenheiten kann die lokale Integrationsförderung diese Veranstaltungen ideell und materiell mittragen. Die IG Binational unterstützt den Aufbau von neuen regionalen Treffpunktgruppen – falls Sie eine neue Treffpunktgruppe aufbauen möchten, schreiben Sie uns.

Tags
  • Alle
  • Bern
  • Zürich

Treffpunkt Bern

Treffpunkt Zürich

06/09/2017

Wenn die Grosseltern den Enkelkindern Fenster in andere Welten öffnen

Die Ehrenmitglieder von IG Binational Eveline Zwicky Leung und Hungshan Leung aus Winterthur hüten als engagierte Grosseltern regelmässig ihre vier Enkelkinder. Das Ehepaar wird uns ihren Alltag als Grosseltern schildern und wie sie den Enkeln chinesische Kultur weitergeben und welche Faszination der Honkonger Grossvater auf die Kinder ausübt.

Anschliessend besteht für die Anwesenden die Gelegenheit eigene Erfahrungen im Umgang mit Bezugspersonen aus anderen Kulturen zu diskutieren.

Für Grosseltern, Eltern, Kinder, Grosskinder und alle Interessierte.

 

19:30 Uhr

Gemeinschaftszentrum Wipkingen,

Kafi Tintenfisch

Google Maps

Station «Wipkingerplatz»
Tram 13
Wegweiser «Europabrücke» folgen und nach ca. 150 m links

07/06/2017

Zum internationalen « Loving Day » eine interaktive Begegnung mit der Playbacktheatergruppe Sapperlot zum Thema « Grenzen überschreiten »

In verschiedenen Ländern Europas feiern binationale Organisationen den Loving Day, der seinen Namen einem Ehepaar Loving verdankt. Richard Loving, ein weisser U.S.Bürger und Mildred Loving aus Virginia, die als Afroamerikanerin galt, durften in den 50er Jahren nicht in ihrem Staat heiraten, weil gemischtrassige Ehen dort verboten waren. Sie heirateten in Washington und konnten in Virginia nicht als Ehepaar leben. Mildred Loving klagte und erwirkte schliesslich 1967 vom US Bundesgericht, dass jegliches Verbot gegen rassenübergreifende Heirat gegen die Verfassung der U.S.A. verstosse. Playbacktheater ist eine besondere Form von Improvisationstheater, in der die Zuschauer ihre Erfahrungen einbringen können.

19:30 Uhr

Gemeinschaftszentrum Wipkingen,

Kafi Tintenfisch

Google Maps

Tram Nr. 13 bis Haltestelle Wipkingerplatz, dem Wegweiser «Europabrücke» folgen und nach ca. 150 m links

05/04/2017

Was haben eine Minarettinitiative und eine Burkadebatte mit den Binationalen zu tun?

Mit dem Verbot von Minaretten und der Burka wird immer auch die Frage gestellt, wer dazu gehört und wer nicht. Ausgangspunkt dieser Diskussionen ist ein Denken in Gegensätzen, statt Integration wird Ausschluss propagiert. Das Modell des Zusammenlebens in binationalen Familien dagegen transportiert Werte, die ein gegenseitiges Akzeptieren ebenso voraussetzen wie das ständige Aushandeln der Praxis im Alltag. So sind diese Werte eigentlich auch die Grundlage aller Beziehungen zwischen Männern und Frauen, die nicht auf Hierarchien, sondern Respekt aufbauen. Für eine offene Gesellschaft sind sie zukunftsweisend.

Mit Elisabeth Joris, Historikerin mit Schwerpunkt Gender- und Migrationsfragen (Beirätin der SPAZ, Sans-Papiers Anlaufstelle Zürich)

19:30 Uhr

Gemeinschaftszentrum Wipkingen,

Kafi Tintenfisch

Google Maps

Tram Nr. 13 bis Haltestelle Wipkingerplatz, dem Wegweiser «Europabrücke» folgen und nach ca. 150 m links

01/02/2017

Spracherwerb und Mehrsprachigkeit

Ein Vortrag von Hélène Delage, Lehrbeauftragte an der Universität Genf

Schon das Lallen eines 10 monatigen Kindes tönt anders, wenn mit ihm Deutsch oder Französisch gesprochen wird ! Solche und andere Spracherwerbsfragen bilden das Forschungsgebiet unserer Referentin, die Psycholinguistin und Ausbildnerin in Logopädie ist. Sie wird uns Zweisprachigkeit aus linguistischer und sprachpsychologischer Sicht erläutern (statistische Vorkommen, code-switching oder abrupter Sprach-wechsel usw.). Sie bringt uns die Sprachentwicklung bilingualer Kinder näher und erklärt die kognitiven Vorteile der Zweisprachigkeit, wobei sie auch Fälle bilingualer Kindern mit sprachlicher Beeinträchtigung streifen wird. Mit anschliessender Diskussion.

 

19:30 Uhr

Gemeinschaftszentrum Wipkingen,

Kafi Tintenfisch

Google Maps

Tram Nr. 13 bis Haltestelle Wipkingerplatz, dem Wegweiser «Europabrücke» folgen und nach ca. 150 m links

Treffpunkt Bern

Die Gruppe trifft sich jeden ersten Mittwoch im Monat.
Mehr Infos auf Facebook

19:00 Uhr