Die regionalen Treffpunkte bieten die Möglichkeit zum informellen Kennenlernen von und Austausch mit binationalen Familien, die in derselben Region wohnen. Alle Veranstaltungen sind öffentlich und unentgeltlich, alle sind willkommen.

Treffpunktgruppen

Aktive Mitglieder der IG Binational organisieren in ihrer Region Informationsveranstaltungen mit Diskussionen, die „Treffpunkte“ genannt werden. Fragestellungen rund um die soziale, ökonomische und rechtliche Situation von binationalen Paaren und Familien werden öffentlich diskutiert. Durch den Austausch mit Fachpersonen und anderen Paaren werden binationale Paare und Familien gestärkt: sie können ihre eigene Lebenssituation reflektieren, strukturelle Herausforderungen erkennen, und im Kollektiv Ressourcen und Möglichkeiten der Teilnahme identifizieren. Je nach lokalen Begebenheiten kann die lokale Integrationsförderung diese Veranstaltungen ideell und materiell mittragen. Die IG Binational unterstützt den Aufbau von neuen regionalen Treffpunktgruppen – falls Sie eine neue Treffpunktgruppe aufbauen möchten, schreiben Sie uns.

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Treffpunkt Zürich

04/09/2019

Faktor Kind in binationalen Paaren/Familien

Mit Layla Weiss-Yantani, lic.phil.I, Psychologische Beraterin

Eltern werden stellt immer einen Einschnitt fürs Paarleben dar. Was bedeutet es für ein binationales Paar? Wie verändert sich das Paarleben?

Damit das Zusammenleben in diesem neuen Lebensabschnitt gelingt ist es wichtig, dass das Paar sich frühzeitig über die Vorstellungen, Erwartungen und die Rahmenbedingungen auseinandersetzt. Dazu gehört auch die Klärung über die konkrete Lebensgestaltung wie z.B. Welche Sprache wird von wem gesprochen? Wie sehen die künftige Aufgabenteilung und Rollen in der Familie aus?  Welche kulturelle Wert- und Erziehungsvorstellungen hat jeder Partner, welche Ressourcen können aktiviert werden, um das Zugehörigkeitsgefühl der Familie in beide Kulturen zu fördern?

Input mit Diskussion

Die Teilnahme ist offen für alle und kostenlos.

Vom Kantonalen Integrationsprogramm des Kantons Zürich und der Integrationsförderung der Stadt Zürich unterstützt.

19:30 Uhr

Karl der Grosse, Erkerzimmer
8001 Zürich

Google Maps

Tram 4

Haltestelle Helmhaus

02/10/2019

1 Familie = 2+ Sprachen

Wie die Sprache des zugewanderten Elternteils in der Familie fördern?

Muttersprache – Vatersprache – Spielplatzsprache. Um eine zweite Sprache gut im Familienalltag zu verankern, sollten Gelegenheiten geschaffen werden, sie auch ausserhalb der Familie regelmässig zu pflegen. Dies ist nicht mit jeder Sprache gleich einfach, je nachdem, ob es sich um eine europäische Sprache, eine «Weltsprache» oder Minderheitensprache, einer Landessprache der Schweiz usw. handelt. Haben die Kinder gleichaltrige Freunde aus dem Herkunftsland in der Nachbarschaft? Einige Möglichkeiten, Ideen, Anlässe und Strategien dazu werden gesammelt.

Es ist ein interaktiver Abend mit Stella L’Homme-Kuo, Germanistin und Dozentin Asian-Studies aus Taiwan, Mitglied der IG Binational, die mit ihren zwei Söhnen Mandarin-Chinesisch spricht. Sie gibt Beispiele und Anregungen aus ihrem Erfahrungsschatz als Sprachdozentin und Mutter binationaler Kinder.

Die Teilnahme ist offen für alle und kostenlos.

Vom Kantonalen Integrationsprogramm des Kantons Zürich und der Integrationsförderung der Stadt Zürich unterstützt.

19:30 Uhr

Karl der Grosse, Erkerzimmer
8001 Zürich

Google Maps

Tram 4

Haltestelle Helmhaus

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