Die Liebe zwischen zwei Menschen unterschiedlicher Staatsangehörigkeit wird stets mehr zu einer Angelegenheit der schweizerischen Migrationskontrolle – die IG Binational setzt sich seit bald 40 Jahren für die Anliegen binationaler Familien und Partnerschaften ein.

über den Verein
36 %

der Ehen in der Schweiz werden zwischen zwei Menschen unterschiedlicher Staatsangehörigkeit geschlossen: Binationale Paare und Familien sind in der Schweiz also längst zum Alltag geworden. Binationale sind wichtig für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, weil sie verschiedene Bevölkerungsgruppen verbinden. Trotz dieser Tatsache gelten binationale Paare oft als Sonderfälle.

195

Menschen mit 195 verschiedenen Nationalitäten leben in der Schweiz. Binationale Paare und Familien sind Schlüsselpersonen in einer globalisierten Schweiz, weil sie trotz immer stringenterer nationalstaatlicher Grenzregime Menschen auf intimer, persönlicher Ebene miteinander verbinden. Sie erfüllen damit eine wichtige Funktion für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

1980

Seit 1980 setzt sich die IG Binational für binationale Paare und Familien ein. Der Verein vereint Sichtweisen Einheimischer und Zugewanderter und vertritt damit eine duale Perspektive. Die Kombination aus Fachwissen und reflektiertem Erfahrungsschatz macht die IG Binational zu einer kompetenten Ansprechpartnerin für Binationale und eine interessierte Öffentlichkeit.

Aktuelles
Politik

Offener Brief an Bundespräsidentin Sommaruga und Justizministerin Keller-Sutter betreffend Corona-Grenzschliessung

Zusammen mit den Partnerorganisationen des European Networks of Binationals (ENB) und insbesondere mit dem deutschen Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V., bitten wir von der IG Binational in einem offenen Brief an die Bundespräsidentin Frau Simonetta Sommaruga sowie an die Justizministerin Frau Karin Keller-Sutter, binationale unverheiratete Paare innerhalb Europas zum Europatag, dem 9. Mai 2020, wieder zusammenkommen zu lassen.

Den Paaren und Familien mit Wohnsitzen in zwei verschiedenen Ländern sollen Passierscheine in Deutschland wie in der Schweiz und Österreich ausgestellt werden, basierend auf einer Selbstauskunft und versehen mit einer entsprechenden Anweisung an die Grenzbeamten. Dies wäre eine unbürokratische, sofort umsetzbare Möglichkeit unabhängig von einer allgemeinen Grenzöffnung. Gleichzeitig sollten diese getrennten Paaren nicht nur in äussersten Notfällen solche befristeten Passierscheine erhalten, sondern ganz allgemein und ab sofort.

Ermöglichen Sie möglichst schnell international den Familiennachzug für MigrantInnen und binationale Ehen und Familien in die Schweiz. Bei diesen Einreisen im Familiennachzug handelt es sich weder um touristische Reisen über die Grenze, noch um Vereinfachungen für die Wirtschaft, sondern um Erleichterungen für hier in der Schweiz lebende Menschen, die gemäss EMRK ein Recht auf Familienleben haben.

Den offenen Brief finden Sie unter Downloads.

Wunsch, sich freiwillig zu engagieren? Spannende zivilgesellschaftliche Prozesse miterleben!

Lust, einen grösseren Event zu planen oder das binationale Vereinsleben aktiv zu gestalten?

Der Verein sucht neue Vorstandsmitglieder und zudem weitere Personen, die am nächste internationale Treffen der europäischen Binationalen mitarbeiten.

Vorstandsarbeit: Planung und z.T. Durchführung der Vereinsaktivitäten, regelmässige Sitzungen, Teilnahme an Veranstaltungen im Migrationsbereich – längerfristiges Engagement gewünscht.

Event: Mitarbeit bei der Planung und Durchführung des Treffen des European Network of Binational Couples and Families (ENB) in Zürich im Herbst 2020 – Tagung, 40-Jahre-Jubiläum des Vereins, internationale Versammlung.

Bei Interesse bitte sich melden unter info at ig-binational.ch für mehr Informationen.

Stellungnahmen

Stellungnahme zur Vernehmlassung zur Verordnungsänderungen zur Umsetzung der Verfahrensnormen und Informationssysteme

Stellungnahme der IG Binational zu den Änderungen der Verordnung über das Zentrale Migrationsinformationssystem (ZEMIS) und der Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit des AIG.

Die IG Binational fordert die Schaffung einer Ombudsstelle und das Recht auf Einsichtnahme in die erhobenen Daten für alle in der Datenbank gelisteten Personen, damit falsch erhobene Angaben korrigiert werden können.

Medienbeiträge

Loving Day 2019

Wegen der Liebe arbeitslos

Die Veranstaltung am 12. Juni 2019 zum Internationalen Loving Day scheint einen Nerv getroffen zu haben. Der Breitingersaal der Helferei in Zürich war übervoll, die Luft im Saal ziemlich warm, aber das Publikum blieb voll dabei! Der Apéro danach war verdient. Herzlichen Dank für die engangierte Teilnahme als ReferentIn, am Podium, als Testimonial oder als Gast im Publikum. Wir bleiben dran!

Die Vorankündigung der Veranstaltung im Tages-Anzeiger steht unter Downloads (Vereinsaktivitäten) zur Verfügung.

02-09-2020

Überwindung des Kulturschocks

19:30 Uhr

Infoveranstaltung des Treffpunkts Zürich

Thema: Überwindung des Kulturschocks

07-10-2020

Faszination der Unterschiede

19:30 Uhr

Infoveranstaltung des Treffpunkts Zürich

Thema: Wie gehen wir mit der Faszination der Unterschiede um?