Die Liebe zwischen zwei Menschen unterschiedlicher Staatsangehörigkeit wird stets mehr zu einer Angelegenheit der Grenzkontrolle – die IG Binational setzt sich seit über 30 Jahren für die Anliegen binationaler Familien und Partnerschaften ein.

über den Verein
36 %

der Ehen in der Schweiz werden zwischen zwei Menschen unterschiedlicher Staatsangehörigkeit geschlossen: Binationale Paare und Familien sind in der Schweiz also längst zum Alltag geworden. Binationale sind wichtig für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, weil sie verschiedene Bevölkerungsgruppen verbinden. Trotz dieser Tatsache gelten binationale Paare oft als Sonderfälle.

195

Menschen mit 195 verschiedenen Nationalitäten leben in der Schweiz. Binationale Paare und Familien sind Schlüsselpersonen in einer globalisierten Schweiz, weil sie trotz immer stringenterer nationalstaatlicher Grenzregime Menschen auf intimer, persönlicher Ebene miteinander verbinden. Sie erfüllen damit eine wichtige Funktion für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

1980

Seit 1980 setzt sich die IG Binational für binationale Paare und Familien ein. Der Verein vereint Sichtweisen Einheimischer und Zugewanderter und vertritt damit eine duale Perspektive. Die Kombination aus Fachwissen und reflektiertem Erfahrungsschatz macht die IG Binational zu einer kompetenten Ansprechpartnerin für Binationale und eine interessierte Öffentlichkeit.

Aktuelles
Veranstaltungshinweis

„Destination Liebe“ – Liebesgeschichten im Porträt

Ausstellung vom 8.-30. Mai 2018 in Bern

Die Ausstellung porträtiert fünf binationale Paare in Bild, Foto und Text. Exemplarisch stehen sie für die wachsende Zahl von interkulturellen Paaren in unseren globalisierten Welt. Auch im Berner Alltag sind binationale Paare und Familien längst zum gesellschaftlichen Faktor geworden. Im Wonnemonat Mai rückt die offene kirche bern diese Liebesgeschichten näher ins Zentrum und beleuchtet sie mit einem forschen universitären Blick, aus künstlerischer Sicht und mit einer Portion Humor.

 

Stellungnahmen

Neuste Stellungnahme der IG Binational

Die IG Binational nimmt Stellung im Rahmen der Vernehmlassung zur Änderung der Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (VZAE) und Totalrevision der Verordnung über die Integration von Ausländerinnen und Ausländer (VIntA). Insbesondere kritisieren wir den einseitigen Integrationsbegriff und die ungeeigneten „Integrationskriterien“. Der grossen Integrationsleistung von binationalen Paaren und Familien wird in keinster Weise Rechnung getragen. Im Gegenteil: Die Erleichterungen für Ausländerinnen und Ausländer, welche mit einer Schweizerin oder einem Schweizer verheiratet sind, werden Schritt für Schritt abgebaut. Die IG Binational wehrt sich gegen diese ständige Erhöhung der Ansprüche an die rein formale Integration, die einen direkten Einfluss auf das Familienleben einer grösseren Gruppe von Schweizer Bürgerinnen und Bürgern hat. Die ausführliche Stellungnahme finden Sie unter Downloads.

Erfahrungsberichte

Die ständige Angst vor der Ausweiskontrolle

Ich wohne in einer Kleinstadt mit ca. 20’000 Einwohnerinnen und Einwohner am Jurasüdfuss, wo es nicht viele Afrikaner gibt, die hier leben. Als Schwarzer falle ich überall auf, auch wenn ich nicht unbedingt darunter leide. Durch meine aussergewöhnliche Hautfarbe werde ich oft als „interessanter Exote“ angesehen, als etwas Spezielles.

15-05-2018

Resilienz - was ist das?

19:30 Uhr

Franziska Heigl, Ergotherapeutin MSc, führt durch den Treffpunktabend in Bern zum Thema Resilienz. Was ist das? Wie können binationale Paare ihre Resilienz stärken?

Eintritt frei, offen für alle Interessierte

06-06-2018

Liebe ohne Grenzen oder Grenzen der Liebe?

19:30 Uhr

Interaktiver Abend mit Ron Halbright zum Loving Day, der das Publikum für die eigenen, unbewussten Grenzen sensibilisiert und so für einen gelingenden (binationalen) Alltag stärkt.

 

20-06-2018

Zusammen ist man weniger allein

18:30 Uhr

Treffpunkt Bern: Gemeinsam experimentieren mit Farbe und anschliessende Diskussion zum Thema binationale Beziehungen.