Die Liebe zwischen zwei Menschen unterschiedlicher Staatsangehörigkeit wird stets mehr zu einer Angelegenheit der Grenzkontrolle – die IG Binational setzt sich seit über 30 Jahren für die Anliegen binationaler Familien und Partnerschaften ein.

über den Verein
36 %

der Ehen in der Schweiz werden zwischen zwei Menschen unterschiedlicher Staatsangehörigkeit geschlossen: Binationale Paare und Familien sind in der Schweiz also längst zum Alltag geworden. Binationale sind wichtig für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, weil sie verschiedene Bevölkerungsgruppen verbinden. Trotz dieser Tatsache gelten binationale Paare oft als Sonderfälle.

195

Menschen mit 195 verschiedenen Nationalitäten leben in der Schweiz. Binationale Paare und Familien sind Schlüsselpersonen in einer globalisierten Schweiz, weil sie trotz immer stringenterer nationalstaatlicher Grenzregime Menschen auf intimer, persönlicher Ebene miteinander verbinden. Sie erfüllen damit eine wichtige Funktion für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

1980

Seit 1980 setzt sich die IG Binational für binationale Paare und Familien ein. Der Verein vereint Sichtweisen Einheimischer und Zugewanderter und vertritt damit eine duale Perspektive. Die Kombination aus Fachwissen und reflektiertem Erfahrungsschatz macht die IG Binational zu einer kompetenten Ansprechpartnerin für Binationale und eine interessierte Öffentlichkeit.

Aktuelles
Veranstaltungshinweis

Wegen der Liebe in Zürich

Veranstalungsreihe in Zürich für Binationale Paare und Familien

Viele Menschen kommen aus dem Ausland aufgrund einer Partnerschaft nach Zürich. Zum Beispiel wegen der Heirat mit einer schon hier lebenden Person, oder weil der Partner oder die Partnerin beruflich hier tätig ist. Auch Partnerschaften unterschiedlicher Nationalitäten gehören zu unserem Alltag.Diese Vielfalt wird zunehmend in allen Bereichen der Gesellschaft sichtbar. Die Integrationsförderung der Stadt Zürich führt in Zusammenarbeit mit der IG Binational und verschiedenen Fachleuten eine Veranstaltungsreihe zu diesem Thema im Stadthaus Zürich durch.

Wissenschaftliche Artikel

Ehen und Familien zwischen Hoffen und Bangen

Migrationsrechtliche Motive liegen vielen Eheschliessungen zugrunde, und die Sorge der migrationsrechtlichen Konsequenzen eines vorzeitigen Scheiterns der Ehe ist mancher Immigrantin und manchem Immigranten eine ständige Begleiterin. Insofern lässt sich in Bezug auf binationale Ehen und Ehen unter Ausländern mit einem nachgezogenen Partner von grenzüberschreitenden Spannungsverhältnissen sprechen. Dabei zeigt sich, dass solche Verhältnisse heute zwar «normal» sind, vielfach aber trotzdem unter Missbrauchsverdacht stehen, und die Betroffenen in der Gestaltungsfreiheit ihres Ehe- und Familienlebens eingeschränkt sind.

Erfahrungsberichte

Die ständige Angst vor der Ausweiskontrolle

Ich wohne in einer Kleinstadt mit ca. 20’000 Einwohnerinnen und Einwohner am Jurasüdfuss, wo es nicht viele Afrikaner gibt, die hier leben. Als Schwarzer falle ich überall auf, auch wenn ich nicht unbedingt darunter leide. Durch meine aussergewöhnliche Hautfarbe werde ich oft als „interessanter Exote“ angesehen, als etwas Spezielles.

03-12-2017

Winterbrunch

11:00 Uhr

Im Viaduktbogen 16, Viaduktstrasse 55/7, 8005 Zürich

08-11-2017

Rechtliche Aspekte zu Ehe, Aufenthalt und Einbürgerung

19:00 Uhr

Stadthaus, Musiksaal 3. Stock, Stadthausquai 17, 8001 Zürich

21-11-2017

Den Anschluss nicht verpassen

19:00 Uhr

Laufbahnzentrum der Stadt Zürich, Konradstrasse 58, 8005 Zürich