Die regionalen Treffpunkte bieten die Möglichkeit zum informellen Kennenlernen von und Austausch mit binationalen Familien, die in derselben Region wohnen. Alle Veranstaltungen sind öffentlich und unentgeltlich, alle sind willkommen.

Treffpunktgruppen

Aktive Mitglieder der IG Binational organisieren in ihrer Region Informationsveranstaltungen mit Diskussionen, die „Treffpunkte“ genannt werden. Fragestellungen rund um die soziale, ökonomische und rechtliche Situation von binationalen Paaren und Familien werden öffentlich diskutiert. Durch den Austausch mit Fachpersonen und anderen Paaren werden binationale Paare und Familien gestärkt: sie können ihre eigene Lebenssituation reflektieren, strukturelle Herausforderungen erkennen, und im Kollektiv Ressourcen und Möglichkeiten der Teilnahme identifizieren. Je nach lokalen Begebenheiten kann die lokale Integrationsförderung diese Veranstaltungen ideell und materiell mittragen. Die IG Binational unterstützt den Aufbau von neuen regionalen Treffpunktgruppen – falls Sie eine neue Treffpunktgruppe aufbauen möchten, schreiben Sie uns.

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Treffpunkt Zürich

07/07/2021

Beziehung statt Erziehung

Wenn aus einem Paar eine Familie wird, dann ändert sich vieles grundlegend. Bei den binationalen Eltern können Werte und unterschiedliche kulturelle Ansichten zur Erziehung zum Vorschein kommen, die sich vorher nicht zeigten. Wie gehen wir mit diesen Unterschieden um? Was ist für Kindern wichtig, um gesund aufwachsen und sich entwickeln zu können? Wie können die individuellen Kompetenzen der Eltern weiterentwickelt werden?

Die Referentin Manuela Höhener Mwakengwa ist Traumapädagogin, bindungsbasierte Beraterin, Familylab Seminarleiterin und arbeitet unter anderem nach den Grundsätzen von Jesper Juul, dem berühmten dänischen Familientherapeut.
Die Teilnahme ist offen für alle und kostenlos. Wir bitten um Anmeldung. Dieses Angebot wird von der Integrationsförderung der Stadt Zürich im Rahmen des kantonalen Integrationsprogramms von der Kantonalen Fachstelle für Integrationsfragen (FI) sowie vom Staatssekretariat für Migration (SEM) unterstützt.

19:30 Uhr

Zentrum Karl der Grosse
Kirchgasse 14 (Beim Grossmünster)
8001 Zürich

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Tram 4 oder 15

Station Helmhaus

14/07/2021

Begegnung auf Augenhöhe bei Machtungleichgewicht?

Binationale Ehe mit Partner*in aus einem Drittstaat

In den ersten Jahren ist die Aufenthaltsberechtigung der Person aus einem Drittstaat an die gelebte Beziehung zur hiesigen Person gebunden. Die wegen der Liebe in die Schweiz gekommen Person hat ihre Familie und Freunde verlassen, den sozialen Status aufgegeben und muss hier ganz neu beginnen: die Sprache lernen, ihre beruflichen Qualifikationen anerkennen lassen oder gar eine neue Ausbildung beginnen, oft mit einem unbefriedigenden Brotjob Vorlieb nehmen. In den meisten Fällen besteht dadurch, zumindest in der Anfangszeit, eine finanzielle Abhängigkeit. Dies macht aus dem Liebespaar sehr ungleiche Partner. Tipps zum Umgang mit der objektiv schwierigen Situation.

Kurzer Input zur rechtlichen und objektiven Situation der ersten Jahre. Anschliessend offene Diskussion.

Dieser Abend findet im Rahmen des Projekts Farbenblind statt.

Die Teilnahme ist offen für alle und kostenlos. Dieses Angebot wird von der Integrationsförderung der Stadt Zürich im Rahmen des kantonalen Integrationsprogramms von der Kantonalen Fachstelle für Integrationsfragen (FI) sowie vom Staatssekretariat für Migration (SEM) unterstützt.

19:30 Uhr

Photobastei (2. Stock)
Sihlquai 125
8005 Zürich

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Vergangene Treffpunkte

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