Offener Brief an die Bundespräsidentin Frau Simonetta Sommaruga sowie an die Justizministerin Frau Keller-Sutter

alte häsin
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Offener Brief an die Bundespräsidentin Frau Simonetta Sommaruga sowie an die Justizministerin Frau Keller-Sutter

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Medienmitteilung zur Corona-Grenzschliessung
Bitte lassen Sie zum Europatag, dem 9. Mai 2020, binationale unverheiratete Paare innerhalb Europas wieder zusammenkommen.
Den Paaren und Familien mit Wohnsitzen in zwei verschie­de­nen Ländern sollen Passierscheine in Deutschland wie in der Schweiz und Österreich ausgestellt werden, basierend auf einer Selbstauskunft und versehen mit einer entsprechenden Anweisung an die Grenzbeamten. Dies wäre eine unbürokratische, sofort umsetzbare Möglichkeit unabhängig von einer allgemeinen Grenz­öffnung. Gleichzeitig sollten diese getrennten Paaren n[flash=][/flash]icht nur in äussersten Notfäl­len solche befristeten Passierscheine erhalten, sondern ganz allge­mein und ab sofort.

Ermöglichen Sie möglichst schnell international den Familiennachzug für MigrantInnen und binationale Ehen und Familien in die Schweiz.
Bei diesen Einreisen im Familien­nachzug handelt es sich weder um touristische Reisen über die Grenze, noch um Vereinfachungen für die Wirtschaft, sondern um Erleichterungen für hier in der Schweiz lebende Menschen, die gemäss EMRK ein Recht auf Familienleben haben.

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leo
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Re: Offener Brief an die Bundespräsidentin Frau Simonetta Sommaruga sowie an die Justizministerin Frau Keller-Sutter

Ungelesener Beitrag von leo »

Der offene Brief scheint Wirkung zu zeigen. Zumindest hat der Bund das Anliegen aufgenommen und strebt eine rasche Lösung an.

Aus der Medienmitteilung des Bundesrats vom 13.5.2020:
"Coronavirus: Schweiz verständigt sich mit Deutschland, Österreich und Frankreich auf Grenzöffnung.
… In der Zwischenzeit sollen zudem umgehend spezifische und reziproke Lösungen zugunsten von binationalen, unverheirateten Paaren sowie allfälligen weiteren Personenkategorien ausgearbeitet werden."

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